23.12.2013, von Andreas Wilde

Winterfeier 2013

THW: Mehr „Jahrhundert“-Ereignisse

Ortsverband Hauenstein zieht Bilanz und ehrt Aktive

 

Stets zur Stelle mit Sandsäcken oder schwerem technischem Gerät ist das Technische Hilfswerk (THW) auch im Landkreis Südwestpfalz und weit über die Grenzen darüber hinaus. 

Gerundete 23 500 Stunden investierten die Helfer der Hilfsorganisation des Bundes in Hauenstein im Jahr 2013 in Einsätze, Übungen und Weiterbildungen. Diese Bilanz legte der Ortsbeauftragte Klaus Schwarzmüller bei der Weihnachtsfeier des Ortsverbands Hauenstein vor, bei der auch verdiente Helfer ausgezeichnet wurden.

Rund 30 Einsätze hat das THW in den vergangenen Jahren im Schnitt, und auch 2013 gab es bislang viel zu tun. Insgesamt war das THW Hauenstein im Jahr 2013- 62 mal im Einsatz. Das Jahr begann mit einem Abstützeinsatz bei nasskaltem Wetter in Schopp im Januar. Im Juni waren dann 17 Helfer aus Hauenstein in Magdeburg, Fischbeck und Meissen im Hochwassereinsatz.

Mehrere Helfer waren außerdem nach Frankfurt abgeordnet. Die Übung „Brückenschlag“ des Landesverbandes war ein Highlight für unsere Helfer. Hier wurde mit dem beschafften Hexacopter die Übung aus der Vogelperspektive gefilmt und Bilder gemacht. Dieser Hexacopter war auch in Miesau nach einem Gebäudebrand für die Kriminalpolizei im Einsatz und wird sehr gut angenommen.

Die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren wird immer besser, hier Unterstützen drei THW Helfer das Personal der Funkeinsatzzentrale bei einem Einsatz. Im Jahr 2013 waren dies insgesamt 42 Einsätze die so abgewickelt wurden.Schwarzmüller betonte die gute Zusammenarbeit mit allen anderen Organisationen, ob Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz oder auch die Kommunen. Die Hilfe und Mithilfe für alle diese Freunde sei „Ehrensache“.

Neben den Einsätzen galt es natürlich auch, die Ausbildung abzurunden. So nahmen Helfer aus Hauenstein an verschiedenen Lehrgängen teil und im Ortsverband selbst wurde die Jugendarbeit konsequent weitergeführt, die insgesamt 5000 Stunden im Jahr 2013 aufbrachten.

Schwarzmüller schwor die anwesenden THW`ler für das kommende Jahr 2014 ein. Der THW Ortsverband Hauenstein wird im März 2014 seinen 50,-jährigen Geburtstag feiern. Hier werden einige Veranstaltungen, auch für die Öffentlichkeit stattfinden.

Anerkennung für eine „stolze Bilanz“ sprach den Hauensteiner THW'lern Geschäftsführer Ladenberger Armin aus. Er dankte für die vielen geleisteten Stunden –, warnte aber auch vor Überlastung.

Zugführer Andreas Wilde stellte die Leistungsbilanz des Technischen Zuges und seiner Fachgruppen vor. Beachtlich sind hier die reinen 3500 Einsatzstunden die geleistet wurden. Aber auch die unzähligen tausenden von Stunden die benötigt werden um das vorhandene Gerät in Schuss zu halten, Fahrzeuge zu warten oder in die Werkstatt nach Landau zu bringen, Materialfahrten zur Geschäftsstelle nach Neustadt, die Pflege der Unterkunft, aber auch der Dienst für die Allgemeinheit und für unsere Ortsgemeinde Hauenstein, so Zugführer Wilde- werden wir weiter wahrnehmen, darauf ist Verlass.

„Die ,Jahrhunderte‘ werden immer kürzer“, stellte Wilde fest, das gelte für Jahrhundert-Hochwasser ebenso wie für Jahrhundert-Stürme. Bei „Xaver“ ist unsere Region mit einem blauen Auge davon gekommen. Er dankte aber ausdrücklich allen THW-Helfern, die in den Startlöchern standen. „Bei allen Großereignissen braucht es immer einen Plan B und eine Reserve“, so Wilde. Ziel sei es, effektiv zu helfen, aber auch niemanden zu rufen, der dann nicht zum Einsatz kommt. Das verlange auch die Verantwortung gegenüber den Arbeitgebern, die den THW-Helfern in der Regel sehr großzügig entgegenkämen.

  • Aktive THWler: Für 25 Jahre Dienstzeit und besonderes Engagement in der Hilfsorganisation zeichneten der Ortsbeauftragte Klaus Schwarzmüller (links) und Geschäftsführer Armin Ladenberger (rechts) den Zugführer Andreas Wilde (2.v.links) , Gruppenführer Patrick Grub und Bopp Waldemar für sein 10 jähriges Engagement ( Mitte ) aus.


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