27.11.2018, von Simon Schwarzmüller

Großeinsatz nach Bombenfund

Großeinsatz in Hauenstein: Am vergangenen Sonntag unterstützte das THW die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), Verbandsgemeinde und Polizei. Dabei waren ebenfalls die THW Ortsverbände Landau, Bad Bergzabern, Pirmasens und Neustadt a. d. W. sowie Speyer beteiligt. Zu den Aufgaben des THW gehörte dabei unter anderen die Räumung des Sperrbereichs sowie das Freilegen und Verladen der Bombe.

Zusammen mit Feuerwehr und Polizei wurden in einem Radius von 250 Metern um den Fundort der Bombe die Häuser evakuiert und Straßensperren errichtet. Bereits in der vergangenen Woche unterstützten die Ehrenamtlichen des THW Hauenstein diese Maßnahmen, indem Flyer und Vorabinformationen an die Einwohner verteilt wurden.

Mit schwerem Gerät war das THW auch direkt an der Bombe im Einsatz. Mit Hilfe des Krans der Fachgruppe Brückenbau des THW Neustadt wurde der Witterungsschutz der Bombe entfernt. Nach der erfolgreichen Entschärfung wurde die Bombe durch den Kran des THW verladen, die Straßensperrungen wieder aufgehoben und die Anwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren. Das Bergungsräumgerät verschüttete anschließend die Grube.

Der reibungslose und planmäßige Ablauf des Einsatzes spiegelte auch die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen untereinander. "Ein professioneller und reibungsloser Einsatz", fand THW-Ortsbeauftragter Klaus Schwarzmüller. Insgesamt waren 278 Helfer der verschiedenen Organisationen im Einsatz, darunter 82 Helfer des THW.


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